Bahnfahrräder - DB CallaBike
January 8, 2008Ich bin ein Fahrradfan. Schon in unserer Abizeitung, als alle 120 Schüler unseres Jahrgangs gefragt wurden, "Was würdet Ihr auf eine einsame Insel mitnehmen", war meine Antwort "ein Fahrrad". Völliger Schwachsinn natürlich, und andere Antworten, wie "Nette Menschen, Butterbrezeln" waren natürlich viel sinnvoller. Aber so bin ich eben.
Allerdings bin ich kein Radsportler. Für mich ist ein Fahrrad ein Gebrauchsgegenstand. Und mein eigenes Fahrrad stammt aus dem Jahr 1981 und ist also nicht mehr ganz taufrisch.
Daher nutze ich seit einigen Jahren häufig die Fahrräder der Deutschen Bahn. Es gibt sie in mittlerweile 6 deutschen Städten, auch in meiner Heimatstadt Köln. Im Sommer leiht man sie minutenweise aus, die Minute zu 6 deutschen Cent. Aber von Mitte Dezember bis Ostern werden sie zur Winterwartung eingezogen. Dann sind sie weg.
Das wollte ich dieses Jahr nicht ertragen. Denn die Dinger sind praktisch. Alleine in Köln stehen 800 von ihnen, im Sommer an jeder Straßenecke, im Winter eben in der Wartungshalle. Sie haben eine 8-Gang-Nabenschaltung, einen tollen Zahlenschloßcomputer und vor allem einen Gepäckträger, auf den man ohne Probleme eine Laptoptasche klemmen kann. Ein Teil kostet die DB im Einkauf 1.200 Euro und es ist eine Sonderanfertigung, die es außer für die DB in Deutschland für sonst niemanden gibt.
Also fahre ich jetzt auch im Winter mit dem Bahnfahrrad durch Köln. Als einer von nur zwei mutigen Radlern.
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