Cebit 2010
March 8, 2010Nachdem ich im Jahr 2009 die Cebit ausgelassen hatte, wurde es dieses Jahr eine “Cebit light”. Ich war erst am letzten Tag, dem Familientag, in Hannover, und diesmal mit meinem neunjährigen Sohn. Wir waren natürlich nicht die einzigen, die am Samstag etwas in “Wochenendstimmung” waren und entsprechend untypisch locker war die Atmosphäre in manchen Hallen.
Auf dem Messegelände schien die Sonne, aber die Luft war kalt. Der Neuschnee lag auf den Wiesen in der Mitte des Messegeländes und schuf ein märchenhaftes Ambiente. Andauernd gab es kleine Geschenke, wie Gummibärchen und Kekse, aber auch größere Sachen wie noble Kugelschreiber oder Trinkflaschen. Als Höhepunkt erhielten wir am IBM-Stand einen Linux-Stoffpinguin. Das lockerte die Stimmung noch weiter auf.
Ich konnte einige gute Gespräche führen, etwa mit IT-Sicherheitsanbietern, dem BITKOM und Afrika-Kontakten. Der Google-Stand war ein Scherz und die nachmittägliche Diskussion über Vorratsdatenspeicherung mit Alvar Freude und anderen Chaoten bekam ich dann leider nur am Rande mit, weil mein Sohn keine Lust mehr auf noch eine langweilige Erwachsenenrunde hatte.
Ob die Cebit in dieser Form langfristig eine Zukunft hat, wird sich zeigen. Wäre ich Aussteller, hätte ich kein gutes Gefühl. Aber vielleicht täuscht mein Eindruck; die ersten vier Messetage, also Dienstag bis Freitag, waren sicher geschäftsmäßiger, als das der Samstag war.
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